Server 2008 Sicherung auf Netzlaufwerk

Es ist nicht möglich in der GUI als Ziel ein Netzlaufwerk anzugeben, sonst würden ja Acronis, Symantec und CA/Arcserve im Hinblick auf den Server 2008 deutlich weniger Einheiten ihrer Backup Software über den Ladentisch schieben.

Was allerdings möglich ist: Die Sicherung aus der Eingabeaufforderung heraus zu starten und dabei ein Netzlaufwerk anzugeben!

Batch-Script (eine Zeile)

wbadmin start backup -backupTarget:\\192.168.0.10\backup -include:c:,d:,e: -allCritical -vssFull -user:XXX -password:XXX -quiet

Was genau die ganzen Parameter bewerkstelligen kann man durch Eingabe von

wbadmin start backup /?

herausfinden.

Am Ziellaufwerk Deduplizierung und Komprimierung aktivieren.

Ohne -quiet kann man bei manueller Ausführung den Vorgang beobachten.

Wenn der Durchlauf fehlerfrei ist kann man das Script als zeitgesteuerten Batch laufen lassen.

Tastk-Einstellungen:
– unabhängig von der Benutzeranmeldung ausführen
– mit höchsten Privilegien ausführen

DCOM 10016 SPFarm

Durch die Berechtigungseinstellungen (Anwendungsspezifisch) wird der SID (S-1-5-21-1888705978-3504661588-3230943697-2159) für Benutzer FLOIMAYR\spfarm von Adresse LocalHost (unter Verwendung von LRPC) keine Berechtigung zum Aktivierung (Lokal) für die COM-Serveranwendung mit CLSID
61738644-F196-11D0-9953-00C04FD919C1}
und APPID
{61738644-F196-11D0-9953-00C04FD919C1}
gewährt. Die Sicherheitsberechtigung kann mit dem Verwaltungsprogramm für Komponentendienste geändert werden.

Diesen Fehler kann man wie folgt beheben:
1. Start –> Ausführen –> Regedit
2. Regkey suchen unter –> HKEY_CLASSES_ROOT\AppID\{CLSID-GUID im Ereignisprotokoll}
3. Besitz vom Regkey übernehmen
4. Danach starten wir den Komponentendienst über Start –> Ausführen –> comexp.msc und suchen uns in der DCOM-Konfiguration den IIS WAMREG admin Service heraus
5. Rechte Maustaste auf den IIS WAMREG admin Service –> Eigenschaften –> Sicherheit –> Zugriffsberechtigungen –> Anpassen –> Bearbeiten
6. Lokale Gruppen WSS_Admin_WPG und WSS_WPG mit lokalen Zugriff hinzufügen
7. Server neu starten –> Fertig

Netzlaufwerke trennen automatisch – Behebung

  1. Klicken Sie auf Start und auf Ausführen, geben Sie regedit (Windows 2000 oder Windows Server 2003) bzw. regedt32 (Windows NT 4.0) ein, und klicken Sie anschließend auf OK.
  2. Klicken Sie auf den folgenden Registrierungsschlüssel:
     

    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\lanmanserver\parameters

  3. Klicken Sie im rechten Bereich auf den Wert autodisconnect, und klicken Sie dann im Menü Bearbeiten auf Ändern. Wenn der Wert autodisconnect nicht vorhanden ist, gehen Sie folgendermaßen vor:
    1. Zeigen Sie im Menü Bearbeiten auf Neu, und klicken Sie auf DWORD-WERT.
    2. Geben Sie autodisconnect ein, und drücken Sie anschließend die EINGABETASTE.
  4. Klicken Sie im Menü Bearbeiten auf Ändern.
  5. Klicken Sie auf Hexadezimal.
  6. Geben Sie in das Feld Wert den Wert ffffffff ein, und klicken Sie auf OK.

HINWEIS: Die Sitzung auf der Clientseite wird automatisch getrennt, wenn die Leerlaufzeit das in KeepConn festgelegte Zeitlimit überschreitet. Daher wird die Sitzung nach dem kürzeren der für AutoDisConnect und KeepConn festgelegten Werte getrennt. Zum Ändern der Timeoutdauer auf der Clientseite während einer UNC-Verbindung geben Sie die willkürlich ausgewählte Zeit in KeepConn an.
Klicken Sie auf den folgenden Registrierungsschlüssel:

HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Service\lanmanworkstation\parameters

Wert: KeepConn
Typ: REG_DWORD
Bereich: 1 bis 65535 (Sek.)
Standardwert: 600 Sekunden = 10 Minuten

Befehlszeile

HINWEIS: Mit dieser Methode können Sie die Autotuning-Funktion für den Serverdienst deaktivieren.

Wenn Sie das Standardzeitlimit für den automatischen Verbindungsabbruch für den Serverdienst ändern möchten, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, geben den folgenden Befehl ein, und drücken die EINGABETASTE:

net config server /autodisconnect:Zahl

, wobei Zahl die Anzahl der Minuten ist, die der Server warten soll, bevor er die Verbindung mit einem zugeordneten Netzlaufwerk trennt. Der Höchstwert für diesen Befehl ist 65.535.

HINWEIS: Wenn Sie für den automatischen Verbindungsabbruch den Wert 0 (Null) festlegen, wird die Funktion nicht deaktiviert, sondern der Serverdienst trennt zugeordnete Netzlaufwerke bereits nach wenigen Sekunden im Leerlauf.

Wenn Sie den automatischen Verbindungsabbruch deaktivieren möchten, öffnen Sie eine Eingabeaufforderung, geben Sie den folgenden Befehl ein, und drücken Sie die EINGABETASTE:

net config server /autodisconnect:-1

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Exchange 2010 – store.exe Speicher begrenzen

Exchange Server 2007/2010 gehen mit Arbeitsspeicher nicht gerade zimperlich um.
Sobald der Server läuft nimmt er sich gleich mal was er bekommen kann.

Durch einen kleinen Eintrag im Schema kann man die max. Cachegröße
des Exchange aber verringern.

Man ruft dazu auf dem Exchange ADSIEDIT.msc auf.
Dann stellt man eine Verbindung zum Server her und wählt in der Auswahl
„Bekannte Namenskontext auswählen“ die Konfiguration aus.
adsiedit

Dann hangelt man sich durch folgende Punkte durch.
-> Configuration -> Services -> Microsoft Exchange -> Exchange ->Administrative Groups
-> Exchange Administrative Groups -> Servers -> -> Name des Servers ->

Dann auf Information Store die Eigenschaften aufrufen.

Hier sucht man sich den Wert: msExchESEParamCacheSizeMax raus
und trägt den passenden Wert ein.
adsiedit2

store
ACHTUNG!!
Die Berechnungsgrundlage ist bei Exchange 2007 und 2010 unterschiedlich
Hier 2 Beispiele bezogen auf eine max. Cache Größe von 2GB

Exchange Server 2007 (2GB x 1024 = 2048MB x 1024 = 2097152 KB / 8 = 262144 Blöcke
Exchange Server 2010 (2GB x 1024 = 2048MB x 1024 = 2097152 KB /32 = 65536 Blöcke

Wichtig ist hier, dass der Exchange 2010 seine Daten in 32kb Blöcken ablegt statt in 8kb Blöcken
wie der Exchange 2007.

WICHTIG!!
1. Wenn der Wert msExchESEParamCacheSizeMax verändert wird, dann muss auch ein Wert für msExchESEParamCacheSizeMin eingetragen werden. Dieser muss kleiner sein als der SizeMax Wert.
2. Nach der Aktion muss man unbedingt den Information Store Dienst neu starten dass die Änderungen wirksam werden.

In meinem Fall (siehe letzten Screenshot) habe ich den Exchange 2010 auf 2.5GB Cachegröße
reduziert.