Anhang wird zu winmail.dat Datei

Es kann bei der Benutzung von Outlook vorkommen, dass Anhänge nicht wie gewünscht als Dateianhang sondern als verschlüsselte Datei namens „winmail.dat“ versendet werden. Das Problem taucht hauptsächlich dann auf, wenn vom Sender Outlook und vom Empfänger nicht Outlook benutzt wird.

Das Problem im Detail

Die folgenden Erläuterungen beziehen sich hauptsächlich auf Outlook 2003. Das Problem gibt es aber auch schon unter Outlook 2000, Outlook 2002 und es besteht auch noch bei Outlook 2007. Die Bilder zeigen Outlook 2002 bzw. 2007. Bei den anderen Versionen gibt es aber fast identische Menüpunkte.

Wenn eine Email über Outlook versendet wird, dann gibt es drei Möglichkeiten für das Format der Email.

  1. Nur Text
  2. Outlook Richtext
  3. HTML

Werden Mails im Nur Text und im HTML Format gesendet gibt es keine Probleme mit winmail.dat. Im Outlook Richtext Format sieht ein Dateianhang in webbasierten Oberflächen bzw. anderen Emailprogrammen so aus:

winmail.dat im GMX Webinterface

Das Funktionsmonster Outlook wartet mit unübersichtlichen Einstellmöglichkeiten zum Sendeformat auf.

Es gibt eine globale Einstellmöglichkeit:

globale Einstellung des Sendeformats

Diese Einstellmöglichkeit ist gleichzeitig die Standardeinstellung für neu eingegebene Kontakte. Da Outlook mehr als Outlook Express bietet, kann man für jeden Kontakt einzeln angeben in welchem Format man Emails senden möchte…

Sendeformateinstellung für einzelnen Kontakt

Drei Lösungsmöglichkeiten für das Problem

  1. Man kann die Winmail.dat Datei online z.B. hier entschlüsseln. Dieses ist die kurzfristigste Lösung. Allerdings kann es Probleme mit großen Anhängen und langsamen Internetverbindungen geben. Vertrauliche Daten sollten außerdem nicht unbedingt über diesen Weg entschlüsselt werden.
  2. Alternativ kann man sich auch zum Beispiel diese Software herunter laden. Diese Möglichkeit ist die mittelfristige Lösung des Problems.
  3. Im Endeffekt sollt man Mails generell im Nur Text Format versenden. Diese Lösung gebe ich als dritte Lösung an, da es bei einer großen Anzahl von Kontakten nicht einfach ist alle gleichzeitig (mit wenigen Klicks) umzustellen.

Versendung der Mails im Nur Text Format

Auch hier gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. manuelle Umstellung des Sendeformates für bereits vorhandene Kontakte
  2. Umstellung des Sendeformates für alle vorhandenen Kontakte

Das manuelle Umstellen sollte, wenn man den Text bis hier aufmerksam gelesen hat, kein Problem darstellen. Ich beschreibe im Folgenden das Umstellen des Sendeformates für alle vorhandenen Outlook-Kontakte.

Zuerst sollte man die globale Einstellung des Sendeformats auf „nur Text“ stellen. Auch das „Internetformat“ (Einstellung des einzelnen Kontaktes) muss entsprechend geändert werden.

Den Erfolg der neuen Einstellung kann man kontrollieren wenn bei einem neu eingegebenen Kontakt bei den Outlook-Eigenschaften (Rechtsklick auf die Email-Adresse) das Internetformat standardmäßig auf „Als Nur-Text senden“ bzw. „Outlook wählt das optimale Sendeformat“ steht.

Outlook Eigenschaften einer Emailadresse

Internetformateinstellung

 

Wenn das der Fall ist muss man „nur noch“ für alle Kontakte das Sendeformat umstellen. Da es diese Funktion in Outlook nicht gibt, habe ich mir eine Möglichkeit über VBA überlegt, die für mich funktioniert hat.

 

Ich übernehme keine Verantwortung für die Funktion. Bitte legen Sie ein Backup ihrer Outlook-Daten an bevor sie die nachfolgend beschriebenen VBA Routinen ausprobieren.

 

In Outlook erstellt man ein VBA Makro mit folgendem Code (siehe Anlage):

Public Sub testContact()
Dim contact As ContactItem
If MsgBox(„Funktion starten?“, vbYesNo) = vbYes Then
For Each contact In Application.ActiveExplorer.Selection
contact.Email1Address = contact.Email1Address & “ „
contact.Email2Address = contact.Email2Address & “ „
contact.Email3Address = contact.Email3Address & “ „
contact.Email1Address = Strings.Left(contact.Email1Address, Strings.Len(contact.Email1Address) – 1)
contact.Email2Address = Strings.Left(contact.Email2Address, Strings.Len(contact.Email2Address) – 1)
contact.Email3Address = Strings.Left(contact.Email3Address, Strings.Len(contact.Email3Address) – 1)
contact.Close olSave
Next

Else
‚Funktion wird nicht gestartet.
End If
End Sub

Das Makro bearbeitet alle ausgewählten Kontakte und setzt hinter jede Email-Adresse ein Leerzeichen und löscht dieses wieder – damit Outlook die Änderungen registriert – und speichert die Kontakte ab. Damit werden aus vorhandenen Kontakten „neue Kontakte“ und die Standardeinstellungen des Internetformates werden übernommen. Das ist ein blöder Trick, aber er funktioniert. So spart man sich das manuelle Ändern der Einstellung bei hunderten Kontakten und möglicherweise mehreren Email Adressen pro Kontakt.

 

Verteilerlisten (1. Nachtrag):

Wenn in der Auswahl Verteilerlisten enthalten sind, dann führt das zu einer Fehlermeldung: „Laufzeitfehler 13: Typen unverträglich.

Durch die Änderung des oben genannten Codes wird eine Meldung ausgegeben wenn eine Verteilerliste in der Auswahl enthalten ist und es erfolgt kein Abbruch des Makros:

Public Sub testContact()
Dim contact As ContactItem
If MsgBox(„Funktion starten?“, vbYesNo) = vbYes Then

On Error Resume Next
For Each contact In Application.ActiveExplorer.Selection
If contact.ItemProperties.Class = olDistributionList Then
MsgBox „Kann Verteilerlisten nicht verarbeiten“
End If

If contact.ItemProperties.Class = olMail Then
contact.Email1Address = contact.Email1Address & “ „
contact.Email2Address = contact.Email2Address & “ „
contact.Email3Address = contact.Email3Address & “ „
contact.Email1Address = Strings.Left(contact.Email1Address, Strings.Len(contact.Email1Address) – 1)
contact.Email2Address = Strings.Left(contact.Email2Address, Strings.Len(contact.Email2Address) – 1)
contact.Email3Address = Strings.Left(contact.Email3Address, Strings.Len(contact.Email3Address) – 1)
contact.Close olSave
End If

Next

Else
‚Funktion wird nicht gestartet.
End If
End Sub

Fehlerbehandlung (2. Nachtrag):

Falls Fehlermeldungen bei der Änderung der Kontakte mit dem oben aufgeführten Makro auftreten habe ich hier noch eine Version mit „Fehlerbehandlung“. Sollte ein Fehler auftauchen wird eine Fehlernummer, eine Beschreibung und die Nummer des Elementes in der Markierung ausgegeben bei dem der Fehler auftritt.

Public Sub testContact()
Dim contact As ContactItem
Dim anzahl As Integer
If MsgBox(„Funktion starten?“, vbYesNo) = vbYes Then
anzahl = 1
On Error GoTo fehler
For Each contact In Application.ActiveExplorer.Selection

If contact.ItemProperties.Class = olMail Then
contact.Email1Address = contact.Email1Address & “ „
contact.Email2Address = contact.Email2Address & “ „
contact.Email3Address = contact.Email3Address & “ „
contact.Email1Address = Strings.Left(contact.Email1Address, Strings.Len(contact.Email1Address) – 1)
contact.Email2Address = Strings.Left(contact.Email2Address, Strings.Len(contact.Email2Address) – 1)
contact.Email3Address = Strings.Left(contact.Email3Address, Strings.Len(contact.Email3Address) – 1)
contact.Close olSave
End If
anzahl = anzahl + 1
Next

Else
‚Funktion wird nicht gestartet.
End If
Exit Sub
fehler:
MsgBox „Es ist der Fehler Nr. “ & Err.Number & “ mit der Beschreibung : “ & Err.Description & “ bei der Bearbeitung des Elements „
MsgBox „Das “ & anzahl & „te Element in der Markierung konnte nicht verarbeitet werden.“
End Sub

 

 

 

Rahmen für Content-Elemente

Folgende Rahmen gibt es im Standart TYPO3 mit CSS-styled Content.
Per CSS die entsprechenden Formatierungen setzen.

  • Rahmen Nr. 1, unsichtbar : wrapt mit div.csc-frame-invisible
  • Rahmen Nr. 5, Linie davor: fügt <div class=“csc-frame csc-frame-rulerBefore“</div> vor dem Element ein.
  • Rahmen Nr. 6, Linie danach fügt <div class=“csc-frame csc-frame-rulerAfter“></div> hinter dem Element ein.
  • Rahmen Nr. 10, Einrücken: wrapt mit div.csc-frame-indent
  • Rahmen Nr. 11, Einrücken 33/66%: wrapt mit div.csc-frame-indent3366
  • Rahmen Nr. 12, Einrücken 66/33% : wrapt mit div.csc-frame-indent6633
  • Rahmen Nr. 20, Rahmen 1: wrapt mit div.csc-frame-frame1
  • Rahmen Nr. 21, Rahmen 2: wrapt mit div.csc-frame-frame2

Office 2007/2010 – vertrauenswürdige Speicherorte im Netz

In MS Office 2007/2010 kann es unter

Optionen / Vertrauensstellungscenter / vertrauenswürdige Speicherort

zu einer Fehlermeldung kommen, wenn der Speicherort ein Netzlaufwerk ist.

  • Der angegebene Remote- oder Netzwerkpfad ist aufgrund der Sicherheitseinstellungen nicht zulässig

In diesem Fall sind folgende Punkte zu beachten:

  1. den Punkt „Vertrauenswürdige Speicherorte im Netzwerk zulassen (nicht empfohlen)“ aktivieren
  2. das Netzlaufwerk nicht als Buchstabe zB L:\ oder mit der IP Adresse zB \\192.168.0.1\Daten angeben sondern die IP Adresse durch den Rechnernamen ersetzen zB \\user-PC\Daten. Netzlaufwerke welche über die IP Adresse angesprochen werden, werden als nicht vertrauenswürdig angesehen.

iPhone/iPad Kennwortabfrage für Exchange 2007/2010 deaktivieren

Wenn man iPhone oder iPad in Kombination mit einem Exchange 2007/2010 Server benützt, wird man gezwungen ein Kennwort zu hinterlegen. Dies Eigenheit kann man am Exchange 2007/2010 Server deaktivieren.

  • Exchange Verwaltungskonsole öffnen
  • Organisationskonfiguration
  • Clientzugriff > Exchange ActiveSync-Postfachrichtlinien (es sollte hier nur einen Filter geben)
  • „Windows SBS Mobile Mailbox Policy“ oder „Default“  markieren und Eigenschaften öffnen
  • Register Kennwort > „Kennwort anfordern“ deaktivieren
  • alle Fenster schliessen
  • iPhone/iPad > Einstellungen > Allgemein > Code-Sperre > Code deaktivieren (kann notwendig sein, dass zuvor der Code einmal geändert werden muss)

Windows Arbeitsspeicher Diagnosetool

Ein tolles Tool in Windows 7 zur Fehlerprüfung im Arbeitsspeicher.

Windows Memory diagnostics

Das Tool kann über zwei Varianten aufgerufen werden.
1. beim Startvorgang
2. aus Windows heraus

Beim Startvorgang
Während dem Starten mit F8 ins Windows-Startmenü gehen. Wenn das erweiterte Startmenü erscheint, dieses mit ESC abbrechen. Im darauffolgenden Fenster kann zwischen einem normalen Windowsstart oder dem Speichertest (TAB Taste) gewählt werden.

Aus Windows heraus
Im Windows-Startmenü im Feld suchen „mdsched“ eingeben und ausführen. Es wird danach der Rechner neu gestartet und es erscheint das selbe Fenster wie bei der Startvariante 1.